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drohenden Geberden, ich bin nicht der Mann, der ſich ungeſtraft drohen oder beleidigen laͤßt, und es ſind genug Leute da, um jede Beleidigung und Kraͤnkung zu ſtra⸗ fen, die mir angethan wird, im Fall ich es fuͤr unſchiek⸗ lich halten ſollte, mich mit eigener Hand zu ſchuͤtzen oder zu räͤchen.“
Als er dieß ſaste, nahm der Pater ein ſo furchtloſes Weſen und ein ſo ruhiges Anſehen an, daß der junge Rechtsgelehrte uberraſcht und eingeſchuͤchtert ſeinen Vor⸗ ſatz vergaß, ihm den Brief aus der Hand zu reißen, und ſich auf bittre Hlagen über das Ungeeignete ſeines Be⸗ nehmens beſchränkte, in welchem Lichte er dem Red⸗ gauntlet erſcheinen muͤſſe, wenn er ihm einen Brief mit erbrochenem Siegel überreiche.
„Dafür,“ ſagte Pater Buonaventura,„ſoll hinrei⸗ chend geſorgt werden. Ich will ſelbſt an Redsauntlet ſchreiben, und Mazwell's Brief einſchließen, vorausge⸗ ſetzt, daß Ihr noch Luſt bezengt, ihn zu üͤberliefern, wenn Ihyr ſeinen Inhalt kennt.“
Er gab ſodann den Brief an Fairford zurück, und da er bemerkte, daß dieſer zanderte, ihn zu leſen, ſagte er mit Nachdruck:„Lest nur, denn es betrifft Euch.“
Dieſe Anmahnung, verbunden mit der frühepen des Mr. Crosbie und der Warnung, welche zweifelsohne Nanty durch ſeine claſſiſche Anſpielung beabſichtigte,
entſchied Fairford's Entſchluß; wenn dieſe Correſpon⸗
denten, dachte er, ſich gegen mich verſchwören, ſo habe ich ein Recht, ihnen entgegen zu arbeiten; Selbſterhal⸗ tung ſowohl, als meines Freundes Sicherheit verlangen, daß ich nicht allzu gewiſſenhaft bin.
So dachte er und las den Brief, der folgenderma⸗
en lautete: hr
ten lautetes Dheurer, Wilder und Gefaͤhrlicher! Wollt Ihr nie aufhoren, Euern alten Spitznamen
zu verdienen? Ihr habt endlich Euer Wilb aufgeſtöbert,
höre ich, und was iſt die Folge? Nichts anders, als daſ
man Euch jetzt mit Laͤrm und Geſchrei verfolgt. Der
Ueberbringer dieſes iſt ein junger naſenweiſer Adookat,
welcher eine formliche Klase Leben Euch angebracht hat,


