Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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unterftutzte, gerade abweſend war. Unter der Leituns und mit Beihulfe dieſer verehrungswerthen Perſon wurde der ungluͤckliche Alan Fairford in ein anſtaͤndi⸗ ges Zimmer am Ende der langen Gallerie geführt, wo zu ſeiner unausſprechlichen Erleichterung ihm ein gutes Bett angewieſen wurde. Er verſuchte nicht, den Vorſchriften des Mr. Ambroſins Widerſtand zu leiſten, welcher ihm nicht allein den erwaͤhnten Trank darreichte, ſondern auch ſo weit ging, ihm eine be⸗ traͤchtliche Menge Blut abzulaſſen, welche letztere Dperation dem Patienten ſehr gute Dienſte leiſtete.“

Fünftes Kapitel.

Alan Fairfords Erzählung. (Fertetzung.) Als Fairford am naächſten Morgen nach einem nicht ſehr erguickenden Schlummer erwachte, in wel⸗

chem wilde Träume unter einander gemengt waren,

von ſeinem Vater und von Darſie Latimer,— von der jungen Dame im gruͤnen Mantel und von den Veſtalinnen von Fairladies,— von Dünnbier, das er mit Nanty Ewart trank, und vom Unterſinken im Solway mit der ſpringenden Jehuh,— fand er ſich nicht in der Lage, dem Befehl des Mr. Ambroſius zu wi⸗ derſprechen, daß er das Belt püten ſolle, denn er haͤtte in der That nicht ohne Huͤlfe aufſtehen können. Er bemerkte, daß ſeine Angſt und ſeine unablaͤſſigen An⸗ ſtrengungen waͤhrend der letzten Dage für ſeine Ge⸗ ſundhrit zuviel geweſen ſeven, und daß er vor Wie⸗ derhe ſtellung ſeiner Kraͤfte ſein Unternehmen nicht fortſetzen könne, wie groß auch ſeine Ungeduld ſeyn mochte. Unterdeſſen konnte man fur einen Invaliden kein beſſeres Quartier finden. Die Diener beſprachen ſich nur gans leiſe, und gingen auf den Zehen— alles geſchah nur par ordonnznce du inédeein,— Aes⸗ culap herrſchte unumſchraͤnkt in den Wohnungen zu Fairladies. Einmal des Tages kamen die Damen in