Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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von Eurer Erfahrung zu taͤuſchen, meine Praxis hat ſich auf die jungen beſchraͤnkt; nun auf, Mr. Fair⸗ ford, Muth gefaßt, Ihr werdet hier gut aufgenom⸗ men ſeyn,— verſucht zu gehen.“

Alan that es, und erfriſcht durch diefen Aufent⸗ halt erklaͤrte er, er koͤnne mit alleiniger Huͤlfe des Gärtners, bis zum Hauſe gehen.

„Nun, das iſt herzhaft; Dank Dir Dick, daß Du ihm Deinen Arm leihſt,“ hier ließ er in Jeine Hand die verſprochene Guinee fallen.—

„Leht wohl denn, Mr. Fairford, und auch Ihr, Madame Arthuret, denn ich bin ſchon zu lange hier geweſen.“

Dieß ſagend warf er ſich, ſo wie ſeine beiden Begleiter aufs Pferd, und ſprengte im Galopp da⸗ von. Doch trotz des Geraͤuſches der Hufe ihrer Pferde, hoͤrte man den unverbeſſerlichen Nanty die alte Ballade ſingen:

Ein hübſches Mädel zum Prieſter kam,

Zur Beicht' eines Morgens früh.

Von Deiner Sünde, wie iſt der Nam'?

Komm, ſag' aufrichtig mir ſie

Ach, ach, mich drückt meines Fehlers Scham,

Mein Eekiebter mich liebte, wie nie. „Heilige Junsfran!“ rief Miß Seraphina aus, als die unheiligen Done ihr Ohr erreictten;„was für Heiden ſind doch dieſe Menſchen, und welchen Schre⸗ cken und Verlegenheiten ſind wir unter ihnen aus⸗ geſetzt! Die Heiligen mögen uns gnaͤdig ſeyn, was iſt dieß für eine Nacht geweſen!— Nie ſah ich eine folche zu Fairladies!— Hilf mir das Shor feſt zuma⸗ chen, Richard, und komm dann wieder herab, um aufzu⸗

paſſen, daß keine unwillkommneren Beſuche kommen;

— nicht daß Ihr unwillkommen waͤret, junger Mann, denn es iſt genug, daß Ihr ſolcher Hülfe bedurft, wie wir ſie geben können, um Euch zu Fairladies willkom⸗ men zu machen,— ich wollte nur ſagen, zu einer andern Zeit— doch es iſt ja auch alles recht gut ſo. Der Gang nach dem Hauſe iſt nicht der angenehmſte,