Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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und mehr mit Euren Beinen, wenn's gefaͤllt,“ ſagte Nanty;„jeder Augenblick, den wir hier ſtehen, iſt ver⸗ loren. Geht zu den Damen, und ſagt ihnen, daß Nanty Ewart von der ſpringenden Jenny einen jungen Herrn mitgebracht hat, der Briefe von Schottland an einen gewiſſen wichtigen Herrn in Cumberland mit ſich führt,— daß die Soldaten weg ſind, und der Herr fehr krank iſt, und wenn er nicht zu Fairladies aufgenommen wird, ſo ſtirbt er entweder hier am Thore, oder wipd von den Rothroͤcken mit allen ſeinen Papieren gefangen.“

Hinweg rannte Dick Gardener mit dieſer Vot⸗ ſchaft, und in wenigen Minuten ſah man Lichter ſchimmern, was Fairford, der in Folge des Haltens zu ſich ſelbſt gekommen war, überzeugte, daß man die Fronte eines ziemlich großen Wohnhauſes durchlief.

„Wie nun, wenn Dein Freund Dick Gardener nicht wiederkommt?“ ſagte Jephſon zu Skelton.

„Nun dann,“ erwiederte der Angeledete,„bin ich ihm ein eben folches Traktament ſchuldig, wie Du, alter Jephſon, von Dan Cooke erhalten haſt, und ich werde nicht weniger ehrlich und redlich zahlen.“

Der alte Mann wollte eben eine bittere Antwort geben, als ſeine Zweifet zum Schweigen gebracht wurden durch Dick Gardeners Ruͤckschr, weſcher an⸗ kundigte, daß Miß Arthuret ſelbſt an den Thorweg kommen würde, um mit ihnen zu fprechen.

Na⸗ty Ewart verwünſchte leiſe das Mißtrauen der akten Frauenzimmer und die laͤcherlichen Sérs⸗ peln der Katboliken, welche ſo viele Umſtaͤnde mach⸗ ten, einem Mitmenſchen zu belfen, und wünſchte der Miß Arthuret zum Lohne fuͤr ihren Ausgans einen derben Revmatismus oder Zahnweh an den Hals; aber ſo eben zeigte ſich die Dame, und ſchnitt alles weitete Brummen kurz ab. Sie war von einem Dienſtmadchen mit einer Laterne begleitet, bei deren Licht ſie die Außenſtehenden ſo genau betrachtete, als die aeringe Helle und die Gitterſtube des neuen Dho⸗ res es geſtatteten.

„Es thut mir leid, Madame Arthuret, daß