Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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trachtungen waͤhrend des Ritts waren nicht die an⸗ genehmſten. Er konnte ſich nicht verhehlen, daß er ein wenig gar zu keck ſich in die Gewalt geaͤchteter und verzweifelter Menſchen gebe, denn mit ſolchen nur ronnte vermuthlicher Weiſe ein Mann in Redgaunt⸗ lets Lage verbuͤndet ſeyn. Auch an andern Urſachen zu Befuͤrchtungen fehlte es nicht. Alans ſcharfer Veobachtung waren verſchiedene Zeichen von Einver⸗ ſtändniß zwiſchen Mrs. Crosbie und dem Laird von Summertrees nicht entgangen, und es war offenbar, daß des Herrn Richters gaͤnſtige Geſinnung fuͤr ihn, die er fur aufrichtig und gut gemeint hielt, nicht feſt genug war, um dem Einfluß der Verbindung zwiſchen ſeiner Frau und ſeinem Freunde Widerſtand zu leiſten. Mr. Crosbie's Lebewohl war wie Mac⸗ beths Amen im Halſe ſtecken geblieben, und ſchien anzuzeigen, daß er mehr befuͤrchte, als er zu aͤußern ſich erkuͤhnte.

Dieß alles zuſammengenommen, dachte Alan mit ziemlicher Aengſtlichkeit an Shakespeare beruͤhmte Zeilen

Ein Tropfen Im Hcean ſucht einen andern Trovfen. Veharrlichkeit war aber ein ſtarker Zug in des jun⸗ gen Rechtsgelehrten Charakter. Stets und auch jetzt war er einem hizigen Pferde ganz unähnlich, welches vor Mittag durch zu große Anſtrengung am Morgen ermuͤdet. Im Gegentheil ſchienen ſeine erſten Be⸗ muͤhungen zur Erreichung ſeines Vorhabens nicht hinrei⸗