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fur mich eine Wildniß iſt, mir einen Beſchutzer zu ſu⸗ chen, ſo kann ich Gott danken, daß ich an keinen ſchlim⸗ meren E bin.“
„Das iſt ſo vernuͤnftig geſprochen, daß ich meiner Seel' verſuchen will, ob ich nicht etwas Beſſeres aus ihm machen kann. Kniet nieder, Richard!— Leihe mir doch jemand einen Degen;— gebt mir euren, Mſtr. Langstuffz lein ſchoͤner Name fur einen Juriſten]*). Ihr braucht das Schwert nicht ſo blinken zu laſſen⸗ nach der Weiſe der Tempelgenoſſen, wenn ſie einen Gerichtsdiener in Schrecken ſetzen wollen.“.
Koͤnig Jacob nahm das entbloͤßte Schwert, und mit abgewandten Augen,(denn bekanntlich war er kein Liebhaber vom Anblick des blanken Stahles) ver⸗ ſuchte er, es auf Richard s Schulter zu legen. Doch beinahe hätte er ihn in's Auge geſtoßen; Richard fuhr zuruͤck, und verſuchte aufzuſtehn, ward aber von Lo⸗ weſtoffe zuruͤckgehalten, während Sir Mungo des Kö⸗ nigs Schwert leitete, ſo, daß der Monarch den Rit⸗
terſchlag vollzog, wobei er dem Erhoͤhten die feierli⸗
chen Worte zurief: Surge carnifen! Steh auf,
Sir Richard Moniplies von Cäſtle⸗Cöl⸗
lop!**) Und nun, Mhlords, und ihr, meine andern getreuen Unterthanen, laßt uns ſaͤmmtlich zur Tafel gehen, denn der Hahn mit der Lauchbruͤhe wird kalt.
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*) eine Namenvariante, die auf die Weitſchweifigkeit ſten anſpielt. d.
**) Komiſcher wird der Titel des neuen Ritters im ie durch die Bedeutung des Wortes Gollop,— Kälber⸗ ſchnitts— ein Lieblingsgericht der Schotten. d. U.
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