Vermählung des Lord Glenvarloch das höchſte Inte⸗ reſſe. Auch hatte die Schönheit und Verlegenheit der reizenden Marget Ramſay, als er ſie zuerſt ſah', auf ihn, der ſonſt fuͤr ſolche Regungen eben nicht em⸗
pfaͤnglich war, einen großen Ei ndruck gemacht, und er ruͤhmte ſich ſehr des Scharfſinns, den er in der Entdeckung ihrer Verkleidung und in der Leitung der ganzen dadurch veranlaßten Unterſuchung an den Tag gelegt hatte.
Er war mehrere Wochen lang, waͤhrend Nigels Bewerbungen im Gange waren, aͤmſig beſchaͤftigt, mit eignen koͤniglichen Augen ſo ſorgfältig, daß er ſeiner Erklaͤrung nach, eine von ihers Vaters ſchoͤn⸗ ſten Brillen verbrauchte, alte Buͤcher und Urkunden
durchzuſtudiren, um die Anſpruͤche der Braut auf
eine altadeliche Abkunft zu begruͤnden, und dadurch den einzigen Einwand aus dem Wege zu raͤumen, den der Neid gegen die beabſichtigte Heirath machen konnte. Wenigſtens ſeiner Meinung nach gelang ihm dies vollkommen; denn als Sir Mungo Malagrow⸗ er es einſt im Audienzzimmer bitterlich zu klagen, daß der Braut ein Stammbaum fehle, tigte ihn der Monarch kurz ab, mit den Worten: Spart euer Bedauern fuͤr irgend eine andere Gele⸗
Senheit, Sir Mungo, denn bei unſter königlichen
Seele! wir wollen gegen Jederman behaupten, daß David Ramſay ein alter Edelmann iſt, deſſen gro⸗
———


