Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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„Darf ich es aber wagen, ein ſolches Anerbie⸗ ten von einem mir ganz fremden Manne anzuneh⸗ men?“

„Traun! ich ſehe nichts, was euch daran hin⸗ dern kann,“ erwiederte der gutmuͤthige Schotte;„ihr koͤnnt ja nur das Local in Augenſchein nehmen und, gefaͤllt es euch nicht, nach Gefallen handeln. Ueber⸗ dies ſind wir einander nicht ſo ganz fremd, denn euer Freund iſt auch der meinige, und ſchon dies iſt ein Bindungsmittel unter uns. Aber ich will mich hier⸗ uͤber unterwegs naͤher erklren, wenn es euch beliebt, jenen beiden faulen Bengeln, die euer kleines Kiſtchen, das Einer fuglich unterm Arme tragen koͤnnte, ſelb⸗ ander tragen, zu befehlen, daß ſie uns folgen ſollen. Daß ſage ich euch, Miſtres, wenn ihr fortfahren wollt, in London zwei Schufte zu miethen, um Ar⸗ beiten zu verrichten, die kaum einen beſchaͤftigen koͤnnen, ſo werdet ihr bald mit eurem Gelde fertig ſeyn.“

Mit dieſen Worten ging er voran, geſolgt von der Miß Martha, die, durch ihr ſeltſames Schickſal mit Reichthum uͤberhäuft, dennoch fuͤr den Au⸗

genblick keinen weiſeren Rathgeber und keinen aus⸗ gezeichneteren Beſchuͤtzer hatte, als den ehrlichen Ri⸗ chard Moniplies, einen dienſtloſen Lakaien.