Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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ein Wort zu ſagen, oder ſich nach den näheren Um⸗ ſtaͤnden ſeines Inhalts zu erkundigen, auf den Bo⸗ den, trat es verachtungsvoll mit Fuͤßen, und ohne der Ueberbringerin ein Wort zu ſagen, außer eini⸗ gen mit ſeinem Aeußern in vollkommenen Einklange ſtehenden Fluͤchen, ging er in ſein Haus und riegelte die Thuͤre hinter ſich zu.

Mit unausſprechlichem Kummer ſah die verlaſ⸗ ſene, freundloſe Martha ihre einzige Hoffnung auf Beiſtand und Schutz ploͤtzlich verſchwunden, ohne

daß ſie ſich den Grund davon erklaͤren konnte; denn um ihr Gerechtigkeit wiederfahren zu laſſen, ſo war die Idee, daß ihr Freund, den ſie unter dem Namen Nigel Graham kannte, ſie getäuſcht haben koͤnne,— eine Loͤfung des Räthſels, die Manchem in ihrer Lage eben nicht fern geweſen ſeyn wuͤrde,— ihr niemals in den Sinn gekommen. Zwar lag es eben nicht in ihrer Gemuͤthsart, ſich zum Bitten herab zu laſſen; ollein unter den damaligen Umſtaͤnden konnte ſie ſich nicht enthalten, dem ergrimmten Krämer nachzuru⸗ ſen:„Meiſter, hoͤrt mich doch nur einen Augenblick an,— aus Erbarmen und Mitleid.“

„Erbarmen und Mitleid von ihm, Miſtres?“ rief der Schotte, der, wenn er gleich den Ruͤckzug ſeines Gegners nicht hinderte, dennoch auf dem Sochlachtfelde feſten Fuß geſaßt hatte;„ihr koͤnntet eben ſo gut Feigen lefen von den Diſteln und Trau⸗