Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

im Dunkeln vie Schlangengaͤnge dieſes maͤandriſchen Durchganges, den er nur einmal betreten hatte, genau zu finden.

Bei ſeiner Ruͤckkehr fand er die ungluckliche Toch⸗ ter ſtarr, gleich einer Bildfaͤule neben der Leiche des Vaters ſtehend, die ſie auf den Fußboden ausgeſtreckt und mit dem Saume des Schlafrocks verhuͤllt hatte. Sie bezeigte weder Befremden noch Vergnuͤgen bei Ni⸗ gels Ruͤckkehr, ſondern ſagte ihm mit Ruhe:Meine Wehklage, mein Kummer, wenigſtens inſoweit ſie beim Menſchen tadelnswerth ſind, haben mich ver⸗ laſſen; aber ich will Gerechtigkeit fordern, und der Moͤrder dieſes wehrloſen Alten, der nach dem Laufe der Natur kein Jahr mehr zu leben hatte, ſoll nicht mehr lange nach ihm die Erde belaſten. Fremdling, vom Himmel geſandt, die dieſer Mordthat harrende Rache zu beſchleunigen, geht zu Hildebrod, in deſſen Hauſe jede Nacht von Zechern durchſchwaͤrmt wird; heißt ihn hieher kommen; nach ſeiner Pflicht kann, darf und wird er ſeinen Beiſtand nicht weigern, den jch, wie ihm belant iſt, belohnen kann. zau⸗ dert ihr? geht ſogleich!

Gern thaͤt ich es, verſetzte Nigel,allein ich wag es nicht, euch allein zu laſſen, die Boſewich⸗ ter koͤnnten zuruͤckkehren.

Sehr wahr; zwar iſ mir wenig dran gele⸗ gen, ob der Entflohene mich ermordet; allein er