Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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einem ſolchen Anblick nicht hinreichen, meine Sinne

zu zerruͤtten. Schweigt, wiederholte ſie noch ein⸗

mal mit ernſterem Tone;kann eine Tochter, des Vaters Leiche vor Augen, irgend Jemandem ihr Ohr leihen?

So ſehr auch Nigel durch die deftigkeit ihres Schmerzes uͤberwaͤltigt war, fuͤhlte er ſich dennoch nicht minder in Verlegenheit uͤber ſeine Lage. Seine beiden Piſtolen hatte er abgeſchoſſen; der entflohene Moͤrder konnte zuruͤckkehren; wahrſcheinlich hatte er außer dem Erſchoſſenen noch andere Helfershelfer, und wirklich duͤnkte ihm, als hoͤre er ein Gemurmel unter dem Fenſter. Er erklaͤrte daher augenblicklich ſeiner Gefaͤhrtin, daß es dringend noͤthig ſey, neue Munition herbeizuholen.

Ihr habt Recht, erwiederte ſie in einem et⸗ was verächtlichen Tone:ſchon habt ihr mehr ge⸗ wagt, als ich jemals von einem Manne erwartete. Geht, und ſorgt fuͤr euch ſelbſt, denn dies ſcheint doch eure Abſicht zu ſeyn; mich meinem Schickſale.

Ohne ſich mit nutzloſen gtirn ten, eilte Nigel mittelſt der geheimen Treppe auf ſein Zimmer, verſah ſich mit Pulver und Kugeln, und kehrte mit der nämlichen Schnelligkeit zuruͤck, wobeiler ſich ſelbſt wunderte, wie es moͤglich geweſen

ſey, in einem Moment ſo heſtiger Gemuͤthsbewegung

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