Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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Sacriſtei unſere Flaſche trinken; der Pfaffe ſoll jeden Stöpfel abziehen, und der Kuͤſter zu jedem Trink⸗ ſpruche Amen ſagen. Komm Freund, ſey guker Dinge und verſcheuche dieſen muͤrriſchen, ungeſelli⸗ gen Humor. Glaube mir, daß die Puritaner, wel⸗ che uns die Thorheiten und Schwaͤchen der menſchli⸗ chen Natur vorwerfen, ſelbſt von den teufliſchen La⸗ ſtern der Argliſt, Verlaͤumdung, Heuchelei und geiſt⸗ lichem Stolze mit aller ſeiner Anmaßung angeſteckt ſind. Auch giebt's Vieles im Leben, was wir ſehen muͤſſen, waͤr's auch nur, um es meiden zu lernen. Shakespeare, der noch nach dem Tode lebt, und dir am heutigen Abend ein Vergnuͤgen ohne Gleichen gewaͤhren wird, laͤßt den braven Falconbridge ſagen:

Der iſt ein Baſtard gegen ſeine Zeit

Der nicht für Menſchenkenntniß regen Sinn hat. Nicht Andre täuſchend, üb' ich das Erternte, Doch lern' ich es, um Täuſchung zu vermeiden.

Doch hier ſind wir an der Thuͤr des Fortuna⸗ Theaters, wo der unvergleichliche Shakespeare fur ſich ſelbſt ſprechen mag.— Nun Luͤtin, und ihr andern Luͤmmel, laßt den Reitknechten die Pferde und macht Platz fuͤr uns durch das Gedraͤnge.

Sie ſtiegen ab, und Luͤtin, laut verkuͤndigend ſeines Herrn Namen und Litel, bahnte ihm tobend und mit den Ellbogen rechts und links um ſich her⸗