Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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den Ceremonienmeiſter, und daß er geduldig man⸗ cherlei Einzelnheiten anhoͤrte, welche der Chevalier de Beaujeu gegen ihn auskramte, weil er, wie er ſagte⸗ zu ſehen glaube, daß Mylord Geſchmack am Merk⸗ wuͤrdigen und Nuͤtzlichen finde. Insbeſondere un⸗ terhielt er ihn uͤber die Kochkunſt und uͤber die großen Meiſter in derſelben, die er in ſeiner Jugend gekannt habe. Namentlich pries er einen ehemali⸗ gen Kuͤchenmeiſter des Marſchall Strozzi, der uͤbri⸗ gens von altadlicher Abkunft geweſen ſey und die Kunſt verſtanden habe, ſeines Herrn Tafel, während der langen und ſchweren Belagerung vonle petit Leithe täglich mit zwoͤlf Couverts zufourniren obgleich er keine beſſeren Vorräthe zu henutzen gehabt habe, als ein Viertel von einem verreckten Pferde und das Gras und Unkraut, welches auf den Waͤllen wuchs,de par Dieu, c'etoit un homme su- perbe! Mit einem Diſtelkopf und einer oder zwei Neſſeln wußte er eine Suppe fuͤr zwanzig Gäſte zu machen; das Hintertheil eines jungen Hundes gab einen trefflichen Braten ab; aber ſeinencoup de maitre machte er bei der Uebergabe der Feſtung; damals bereitete erdieu me damne aus dem Hinterviertel eines eingeſalzenen Pferdes eine Mahl⸗ zeit von fuͤnf und vierzig Couverts; ſo daß die eng⸗ liſchen und ſchottiſchen Offiziere, welche die Ehre hatten, bei der Uebergabe mit Monseigneur,