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Als Nigel das Hotel dieſes vielgeprieſenen Man⸗ nes betrat, welches noch vor Kurzem der Wohnſitz eines vornehmen Lords vom Hofe der Königin Eli⸗ ſabeth geweſen war, der ſich beim Abſterben dieſer Fuͤrſtin auf ſeine Guͤter zuruͤckgezogen hatte, erſtaunte er uͤber die vielen Bequemlichkeiten, welche es dar⸗ bot, und uͤber die große Anzahl von Gäſten, die er be⸗ reits verſammelt fand. Federbuͤſche wehten, Sporen
klirrten, Borten und Stickereien ſchimmerten allent⸗
halben; und wenigſtens beim erſten Anblick, ſchien ſich Lord Dalgarnos Lobpreiſung zu bewaͤhren, daß die Geſellſchaft faſt ganz aus jungen Leuten vom er⸗
ſten Range beſtehe. Doch eine naͤhere Anſicht derſelben
war nicht ganz ſo guͤnſtig. Einige Individuen ſchie⸗ nen ſich in ihren glaͤnzenden Anzugen nicht voll⸗ kommen wohl zu beſinden, ſolglich an aͤhnlichen Kleiderſtaat nicht ganz gewoͤhnt zu ſeyn. Andere hingegen, deren Kleidung beim erſten Anblicke nicht ſchlechter zu ſeyn ſchien, als die des Reſtes der Ge⸗ ſellſchaft, zeigten bei genauerer Beobachtung einige jener kleinen Huͤlfsmittel, wodurch Eitelkeit ſich be⸗ ſtrebt, Armuth zu verhehlen.
Nigel hatte ſehr wenig Zeit, ähnliche Bebech tungen zu machen; denn bei Lord Dalgarno's Ein⸗
tritt entſtand ſogleich ein Gersuſch und eine allge⸗
meine Bewegung unter der Geſellſchaft; ſein Name ging von Mund zu Munde. Einige traten hervor,


