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heben. Meer und Land muͤſſen Alles aufbieten, zur Beſetzung der Tafel ihren Tribut zu zollen, und ſechs talentvolle Koͤche ſtrengen unausgeſetzt ihre Er⸗ findungskraft an, mit der Trefflichkeit der angeſchaff⸗ ten Leckereien Schritt zu halten.“
„Aus dieſer ganzen Lobrede,“ verſetzte Nigel, „geht am Ende doch, wie ich vorhin ſagte, nichts. anderes hervor, als daß wir in ein gutes Speiſehaus gehen, wo das Eſſen gut iſt und die Zeche ſich ver⸗ haͤltnißmaͤßig hoch belaufen wird.“
„Zeche!“ rief Lord Dalgarno in dem vorigen hochtrabenden Tone aus:„Pereat dieſer gemeine † Ausdruck! Welche Entheiligung! Monsieur le Che- valier de Beaujen, die Zierde der Hauptſtadt Frank⸗ reichs, und die Krone aller Gascogner,— der Mann, der das Alter ſeiner Weine ſchon am bloßen Geruch erkennt, der ſeine Bruͤhen nach den Regeln der Che⸗ mie deſtillirt,— der mit ſo bewundernswerther Ge⸗ nauigkeit vorſchneidet, daß er von jedem Faſan dem Lord ſo wie dem Ritter genau dasjenige Stück zu⸗ theilt, welches ihm nach ſeinem Range gebuͤhrt, der eine Feigendroſſel mit ſo gewiſſenhaſter Sorgfalt in zwolf Portionen theilt, daß keine auch nur um ein Haar breit,— auch nur um ein Zwanzigſtel einer Drachme großer iſt, als die andere.“ Einen ſolchen


