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friſchung einen Trunk Bier aus den Haͤnden der huͤbſchen Wirthin. Villig brachte ſie ihn; er ward getrunken, gelobt, und Lord Dalgarno benutzte die⸗ ſe Gelegenheit, die Schöne aufmerkſamer zu beaͤu⸗ geln; dann trank er ſehr ernſthaft auf das Wohl ih⸗ res Mannes, indem er Nigeln verſtohlen zuwinkte. Dame Nelly fand ſich ſehr durch den Toaſt geehrt, ſtrich ihre Schuͤrze mit den Haͤnden glatt, und dank⸗ te in ihres Mannes Namen, mit der Verſicherung, er ſey ein guter, fuͤr ſeine Familie zärtlich beſorgter Mann, ſo wie es nur immer einen in der ganzen Gaſſe und ſelbſt im gan 1 Umkreiſe bis nach Pauls⸗ Chain gebe.
Ohne Zweifel wuͤrde ſie, wie gewöhnlich, in ihre Lieblingsmaterie uͤber den Unterſchied zwiſchen ihrem Alter und dem ihres Mannes, welcher ihren fruͤhern Verſicherungen zufolge einzig ihrem ehelichen Gluͤcke eeinigen Eintrag that, naͤher eingegangen ſeyn, haͤt⸗ eenicht ihr Miethsmann, der keine Luſt hatte, ſich länger den Scherzreden ſeines aufgeraͤumten Freundes auszuſetzen, ihr gegen ſeine Gewohnheit einen Wink gegeben, das Zimmer zu verlaſſen.
Lord Dalgarno ſah ihr nach, warf dann einen Blick auf Nigeln und ſprach die wohlbekannten Wor⸗ e des Schauſpieldichters:
„O Myiord, hütet euch für Eiferſucht?—
„Dem ungeheuer mit den grünen Augen. „Das ſeine Nabrung ſiets ſich ſelbſt bereitet.“


