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5 Lord Glenvarloch, der ſonſt leichter zu halten gewe⸗ ſen ſeyn moͤchte, mit ihm die Barke zu beſteigen.
Sebald ſie wieder ſlott waren, warf Georg He⸗ riot einen ernſten Ruckblick auf den eben verlaſſenen gräͤflichen Wohnſitz.„Dort wohnt,“ ſagte er,„die alte und die neue Sitte. Der Vater gleicht einem trefflichen alten Schlachtſchwerte, das jedoch durch Vernachlaͤſigung und Unthäͤtigkeit vom Roſt ange⸗ freſſen und dadurch an Werth verringert iſt;— der Sohn hingegen iſt euren neumodigen Raufdegen zu vergleichen, die mit einem ſchoͤn gearbeiteten, vergol⸗ deten Griffe verſehen, und nach dem neueſten Ge⸗ ſchmacke geformt ſind, deren Brauchbarkeit aber erſt die Zeit an den Tag legen muß. Gott gebe, daß ſich das Metall der Klinge bewähren moge! Dies iſt der Wunſch eines alten Freundes der Familie.
Nichts von Bedeutung ſiel weiter zwiſchen den beiden Heimkehrenden vor; Lord Glenvarloch, lan⸗ dend am Paulswerſt, nahm Abſchied von ſeinem Freunde, dem Buͤrger und begab ſich auf ſein Zim⸗ mer, wo ſein Diener Richard, der ſich nicht wenig mit den Creigniſſen des Tages und der Gaſtfreiheit des Lord Huntinglen bruͤſtete, der flinken Dame Relly von dem Allen einen großprahleriſchen Bericht abſtattete, der ſeine Zuhoͤrerin mit Freude uͤber die ihrem Gaſie leuchtende Gluͤcksſonne erfuͤllte.


