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verletztem Stolze, tiefer Kummer uͤber ein ſo uner⸗ erwartetes, unverdientes Mißgeſchick, und die Un⸗ gewißheit des Ausganges ſeiner Angelegenheiten hat⸗ ten den jungen Lord Glenvarloch bewogen, waͤhrend ſeines Aufenthalts in Schottland ein ſehr eingezoge⸗ nes Leben zu fuͤhren. Wie er ſeine Zeit in London hinbrachte, davon iſt der Leſer bereits in Kenntniß geſetzt. Allein dieſe ſchwermuthsvolle, eingezogene Lebensweiſe war weder ſeinem Alter, noch dem ihm angebornen Hange zur Geſelligkeit angemeſſen. Herz⸗ lich willkommen war ihm daher die naͤhere Bekannt⸗ ſchaft mit einem Manne ſeines Alters und Standes; und ſobald er mit dem Lord Dalgarno einige jener Loſungsworte gewechſelt hatte, wodurch junge Leute eben ſo ſicher, als Freimaurer durch ihre Erkennungs⸗ zeichen, den wechſelſeitigen Wunſch wahrnehmen, ſich einander zu gefallen, ſchien es, als ob die beiden jungen Lords ſchon ſeit laͤngerer Zeit mit einander bekannt wären. Als eben dieſer ſtillſchweigende Ver⸗ ein geſchloſſen war, kam einer von Lord Huntinglens Bedienten die Allee herab, und hinter ihm her ein ſchwarzgekleideter Mann, der ſich ſchnell genug ſort⸗ bewegte, wenn man in Betracht zog, daß er, ſobald ihn die Geſellſchaft, welcher er ſich vorzuſtellen im Begriff war, ins Auge faſſen konnte, die obere Haͤlfte ſeines Koͤrpers unausgeſetzt in horinzontaler Richtung hielt.


