Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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jungen Freund zu thun, Meiſter Heriot? Ihr kennt meine ſinanzielle Lage; ſchottiſche Lords, die am engliſchen Hofe leben, haben ſelten Geld zu ihrer Verfuͤgung; und dennoch, da die Sachen ſo ſtehen, wie ihr mir vorhin in der Kuͤrze andeutetet, wird die Hypothek unverzuͤglich fur verfallen erklaͤrt wer⸗ den, wenn nicht ſogleich auf dieſen Zahlungsbeſehl eine angemeſſene Summe gehoben werden kann.“ „Es iſt wahr,“ ſagte Heriot etwas verlegen; „die zur Einloͤſung der Pfandverſchreibung erforder⸗ liche Summe iſt groß;— und die dazu verſtattete geſetzliche Friſt iſt im Begriff abzulaufen.“—

„Meine großmuͤthigen Freunde, die ihr euch meiner Sache ſo unverdienter und unerwarteter Wei⸗ ſe angenommen habt,“ ſagte Nigel,„laßt mich eu⸗ rer Guͤte nicht zur Laſt werden, ſchon habt ihr un⸗ endlich mehr an mir gethan, als ich je verdienen kann.“

„Still! ſtill!“ entgegnete Lord Hunkinglen, „laßt den alten Heriot und mich den Knoten löſen. Ich ſehe, der gute Mann iſt damit beſchaͤftigt; hort,

was er ſagen wird!“

„Mylord,“ begann der Buͤrger, der Herzog von Buckingham ſpottet unſ'rer Geldſäcke in der City; gleichwohl konnen ſie ſich manchmal oͤffnen, ein ſin⸗ kendes adliches Haus zu unkerſtuͤtzen.“

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