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zog,“ entgegnete Nigel,„ein— iſt beſſer als ein falſcher Freund.“
„Was euch betrift, Mylord Huntinglen,“ fuhr der Herzog fort,„ſo duͤnkt mich, ihr habt jetzt die Grenze der Nachſicht uͤberſchritten, worauf ihr als Vater eines jungen Mannes Anſpruch machen konn⸗ tet, der des Prinzen Freund, ſo wie der Meini⸗
ge iſt.
„Auf meine Ehre, Herr Herzog,“ erwiederte der Graf;„ov iſt ſehr leicht möglich, Grenzen zu uͤber⸗ ſchreiten, deren Daſeyn man nicht kannte; und we⸗ der durch meine Protection, noch mit meiner Zuſtim⸗ mung hat mein Sohn nähern Umgang mit ſo hohen Perſonen.“
„O! Mylord, wir kennen euch, und haben gnc⸗ ſicht mit euch; ihr ſeyd einer von denen, die ein gan⸗ zes langes Leben hindurch auf das Verdienſt einer ein⸗ zigen guten Handlung Anmaßungen gruͤnden.“
„In der That, Mylord, und wenn dem auch ſo waͤre,“ entgegnete der alte Graf,„ſo habe ich wenigſtens einen Vorzug vor denen, die noch weit anmaßender ſind als ich, ohne auch nur eine einzige verdienſiliche Handlung fuͤr ſich anfuͤhren zu koͤnnen. Doch, ich will mich mit euch nicht zanken, Mylord⸗
wir koͤnnen weder Freunde noch Feinde ſeyn.— Ihr
geht euren Weg und ich den Meinigen.“


