Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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viel beſſer; denn ſie heiratheten Beide Irlaͤnder. Und wenn mich die Leute damit außziehen, daß ich einen Schottländer zum Miethsmann habe,— womit ſie euch meinen, edler Herr,— ſo frage ich ſie, ob ihnen etwa fur ihre Tochter und ihre Geliebten bange iſt; denn ich habe gewiß das Recht, die Schottlaͤn⸗ der zu vertheidigen, weil, wie geſagt, John Chriſtie ein halber Schotte, und ein wohlhabender Mann und ein guter Chemann iſt, wenn er gleich ein Dut⸗ zend Jahre mehr auf dem Ruͤcken hat, als ich. Drum laßt die Sorgen fahren,/ edler Herr, und nehmt ei⸗ nen Biſſen und einen Trunk zum Fruͤhſtuͤck.“

„Aufs Wort, meine guͤtige Wirthin,“ erwie⸗ derte Nigel,„ich vermag's nicht. Ich bin zu beſorgt um meinen Schlingel von Bedienten, der mir in dieſer eurer gefahrvollen Stadt ſo lange ausbleibt.“

Im Vorbeigehen bemerken wir, daß Dame Nelly die Gewohnheit hatte, ihre Troſigruͤnde in den Beweis der Nichteriſtenz irgend einer Urſache zum Kummer zu ſetzen, und ſie ſoll dieſe Troͤſtungsme⸗ thode einſtmals ſo weit getrieben haben, einer ver⸗ witweten Nachbarin zu demonſtriren, ihr ſo eben ver⸗ ſchiedener Ehemann werde morgen wieder hergeſtellt

ſeyn,— ein Troſtgrund der vielleicht ſeines Zweckes

verfehlt haben wuͤrde, wenn auch deſſen Verwirkli⸗ chung möglich geweſen waͤre. So leugnete ſie auch

jetzt dem jungen Lord beharrlich ab, daß ſein Bedien⸗

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