Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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und Jenkins Lärvchen. Seine alte Nachbarin, die

Naͤherin, Witwe Simmons, welche in ihren ſchoͤ⸗ nen Tagen die vornehmſten Wuͤſtlinge unter den jun⸗ gen Juriſten von Templars⸗Inn mit Halskrauſen, Kragen und Aufſchlaͤgen bedient hatte, unterſchied genauer die Art der Aufmerkſamkeit, welche die Da⸗ men von Stande, die ſo regelmaͤßig Ramſays La⸗ den beſuchten, deſſen Bewohnern bezeigten.Frank, ſagte ſie,zieht die jungen Damen durch ſein ſanf⸗ tes, verſchaͤmtes Weſen und ſeine niedergeſchlagenen Augen an; allein er vermag nicht, in ihrer Gunſt zu ſteigen, weil der arme junge Menſch nicht ein Wort zu ſprechen weiß. Jenkins aber hat ſo viele ſcherz⸗ hafte Einfaͤlle, iſt ſo dienſtſertig und manierlich, da⸗ bei leichtfußig wie ein junger Vock im Walde von Cpping, und ſeine kohlenſchwarzen Augen werſen ſo lebhafte Blicke, daß alle Damen, welche die Welt kennen, ihn ſeinem Gefaͤhrten vorziehen. Was den guten Ramſay betrift, fuhr ſie fort, ſo iſt er ein hoͤſ⸗ licher Nachbar, ohne Zweifel ein gelehrter Mann, und koͤnnte reich ſeyn, wenn er Verſtand genug haͤtte, ſeine Gelehrſamkeit bei Seite zu ſetzen, auch iſt er uͤberhaupt kein uͤbler Mann, wenigſtens ſo gut als ein Schotte ſeyn kann; aber immer iſt er ſo ge⸗ ſchwaͤrzt vom Rauch, durch Feilſpaͤne vergoldet, und beſchmutzt mit Lampenſchwaͤrze, daß er ſchon ſein ganzes Uhrenmagazin hingeben muͤßte, um ein ſchick⸗