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ſtand und Gutherzigkeit, zugleich aber ein fuͤr ſeine Jahre nicht paſſender, an Niedergeſchlagenheit gren⸗ zender Ernſt ausſprach. Er lebte im beſten Verneh⸗ men mit ſeinem Gefaͤhrten und ſtand ihm bereitwil⸗ lig bei, ſo oſt er in eine der haͤufigen Schlägereien verwickelt ward, die, wie wir oben bemerkten, in jenen Zeiten ſo haͤufig die Ruhe der Altſtadt London ſtoͤrten. Doch, wenn gleich Tunſtall den Knuͤttel,— die Lieblingswaffe der Nordenglaͤnder,— tuͤchtig zu fuͤhren wußte, und von Natur handfeſt und thaͤtig war, ſo ſchien er ſich dennoch nur durch Nothwendig⸗ keit gezwungen, in ſolche Haͤndel zu miſchen; daher er auch in der Meinung der jungen Leute des Stadt⸗ viertels eine weit geringere Stelle einnahm, als ſein zutraulicherer, regſamerer Freund Jin Vin. Nur auf die Verwendung dieſes ſeines Kameraden nah⸗ men ihn ſeine Ebenalter gleichen Standes, die ihm den Beinamen„Ritter Cuddy oder auch der vorneh⸗ me Tunſtall“ gaben, in ihren Zirkel auf. Uebri⸗ gens ward der junge Menſch, beraubt des ſteten Ge⸗ nuſſes friſcher Luft, woran er ſeit ſeiner Kindheit ge⸗ wohnt war, und entbehrend der Leibesubungen, die er auf dem elterlichen Wohnſitze getrieben hatte, all⸗ maͤhlig blaͤſſer und hagerer, ohne eigentlich krank zu ſeyn; er vermied die Geſellſchaft und die Spiele ſei⸗ ner Jugenvgenoſſen und widmete ſeine Mußeſtunden dem einſamen Studium. Er lies ſelbſt das Schauſpiel


