Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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.84 nicht ganz jene Biegſamkeit, Schmiegſamkeit, wie man zu ſagen pflegt, und jene gluͤckliche Dehnbar⸗ keit, welche ſich den Umſtaͤnden anzupaſſen weiß, be⸗ ſitzen, ſo habe ich doch Perſonen aus den barbariſchen Staͤmmen gekannt, welche, zumal wenn ſie ſeit ihrer Jugend die Hofluft eingeathmet hatten, mit einem gewiſſen Grade jenes biegſamen Geiſtes eine Hart⸗ näckigkeit des Charakters verbanden, und welche, ohne in der Benutzung der Gelegenheiten ſich auszuzeich⸗ nen, doch eine große Faͤhiakeit in der Schoͤpfung der⸗ ſelben beſaßen, welche gar nicht zu verachten iſt. Aber ohne uns bei Vergleichungen aufzuhalten, ſo geht aus dieſem Wetteifer nach dem Ruhme, d. h. nach der kaiſerlichen Gunſt, welcher unter den Hofdienern Seiner Hochheiligen Majeſtaͤt herrſcht, klar hervor, daß Jeder ſich auszuzeichnen wuͤnſcht, indem er nicht allein dem Herrſcher beweist, daß er die Pflichten des ihm aufgetragenen Amtes vollkommen verſteht, ſondern daß er im Nothfalle auch die der Andern zu erfuͤllen im Stande iſt. 1

Ich begreife, ſagte der Sachſe; und deßwegen ſind die Unterbedienten, die Soldaten, die Gehuͤlfen der Großoffiziere der Krone beſtaͤndig beſchaͤftigt⸗ nicht ſich gegenſeitig zu unterſtuͤtzen, ſondern ihre Handlungen wechſelſeitig auszuſpuͤren.

Genau ſo, und vor wenigen Tagen noch habe ich davon einen unangenehmen Beweis gehabt. Ein Jeder, ſo beſchraͤnkt auch ſeine Einſichten ſein moͤgen/