Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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7² ren; drei Jahre habe ich in den Gebirgen wegegela⸗ gert und jetzt habe ich zum erſten Male geſehen und gehoͤrt, wie ein Mann in einem ſolchen Falle ſich be⸗ ſinnen kann, das einzige Mittel zu ergreifen, das ei⸗ nem Tapferen in einer dringenden Angelegenheit zu⸗ kommt.

Harpar ſchuͤttelte dem jungen Soldaten die Hand zum Zeichen, daß er ſeine entſchiedene Meinung theilte; aber doch zitterte ſeine Stimme, als er wie⸗ der das Wort nahm.— Wie ſollen wir's anfangen? fragte er den Sebaſtes, welchen er als Rekruten an⸗ fangs als den ſchlechteſten Soldaten des Corps be⸗ trachtet hatte, der aber ploͤtzlich in ſeiner Achtung aufs Hoͤchſte geſtiegen war.

Eiinerlei wie, antwortete der Inſulaner, ich ſehe da Bogen und Pfeile; und wenn kein Anderer ſie zu fuͤhren verſteht.... 4

Das ſind nicht die gewoͤhnlichen Waffen unſres Corps, ſagte der Centurione.

Ihr ſeyd wirklich herrlich die Stadtthore zu be⸗ wachen, erwiederte der junge Soldat mit höhniſchem Lachen. Immerhin! ich verſtehe wie ein Scythe zu ſchießen. Gebet mir nur ein Zeichen mit dem Kopfe und ein Pfeil ſoll ihm den Hirnſchaͤdel zerſchmettern und ins Gehirn dringen, einen zweiten ſende ich ihm gerade ins Herz. 3

Brav! mein edler Kamerad, ſagte Harpar mit erzwungener Freude, aber ganz leiſe, aus Achtung