Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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66 er iſt. Stellt euch an das Pfoͤrtchen, ihr Herren, bedenket, daß wir die kaiſerliche Wache ſind, oder was daſſelbe iſt, die Wache der Kaiſerſtadt; und laſſet Nie⸗ manden zu ſchnell an euch vorbeigehen.— Jetzt, wo wir an unſerem Poſten ſind, will ich euch erklaͤren... Doch noch einen Augenblick Geduld, ſetzte der tapfere Conturione hinzu. Sind wir denn hier lauter wahre Bruͤder? kennet ihr denn auch alle alten und loͤbli⸗ chen Gewohnheiten unſerer Wache,— das Geheim⸗ niß uͤber Alles zu bewahren, was zum Vortheil und Nutzen unſerer Compagnie iſt, die gemeinſchaftliche Sache zu unterſtuͤtzen und beguͤnſtigen, ohne Ange⸗ berei und Verrath? Ihr ſeyd ja dieſe Nacht ganz erſtaunlich arg⸗ wöhniſch, antwortete derſelbe Wachſoldat. Ich denke, zwer haben euch in viel wichtigeren Geſchichten unter⸗ ſtuͤtzt, ohne Angeber zu machen.— Habt ihr die mit dem Juwelenhaͤndler vergeſſen? Das war weder das goldene, noch ſilberne Zeitalter, ſondern wenn je Dia⸗ manten. 3 Ruhig! guter unglaͤubiger Ismael;— Dank dem Himmel, wir haben hier alle Religionen, und wir koͤnnen folglich hoffen, daß die rechte unter uns iſt.— Ruhig! ſage ich dir; du brauchſt nicht alte Geheimniſſe auszuſchwatzen, um zu beweiſen, daß du neue bewahren kannſt. Komm hierher; ſieh durch das Pfoͤrtchen auf die Steinbank im Schatten des