Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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Sprich nicht ſo laut, erwiederte die Stimme, die ſich faſt in ein Fluͤſtern verlor.

Letzte Nacht ſagteſt du, mein Gefaͤhrte wuͤrde nicht erwachen, ſprach Julian.

Heute Nacht verbuͤrge ich nicht, daß er ſchla⸗ fen wird, ſagte die Stimme. Und als ſie ſprach, wurden die heiſern, ſcharfen, unharmoniſchen Toͤne des Zwergs gehoͤrt, der Julian fragte, warum er im Schlafe ſpraͤche warum er nicht ſelbſt ruhete, und andere Leute ruhen ließe und endlich, ob ſeine Erſcheinungen der letztern Nacht wieder zu ihm zuruͤck gekommen waͤren?

Sage: ja, ſagte die Stimme in einem ſo lei⸗ ſen, jedoch ſo deutlichen Fluͤſtern, daß Julian faſt zweifelte, ob es nicht ein Wiederhall ſeines eigenen Gedankens waͤre, Sage nur ja und ich ſcheide, um nicht wieder zu kommen.

In verzweifelten Umſtaͤnden greifen die Men⸗ ſchen nach ſeltſamen und ungewoͤhnlichen Mitteln; und obgleich unfaͤhig, den zufaͤlligen Vortheil, wel⸗

chen dieſe ſonderbare Mittheilung ihm darbot, zu be⸗

rechnen, fuͤhlte Julian ſich doch nicht geneigt, die Ausſicht darauf ſich auf einmal entgehen zu laſſen. Er antwortete dem Zwerg, daß er durch einen beun⸗ ruhigenden Traum ſei geſtoͤrt worden.

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