Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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rigkeit, die er gelegentlich auf die Gewandtheit gruͤn⸗ dete, womit ein alter Soldat an jede Sache Hand anlegen koͤnne, und andere Male auf das Bewun⸗ dernswerthe, daß ein Hofmann vom erſten Range ſich herablaſſe, an Alles ſelbſt Hand anzulegen. Als⸗ dann kam das Herſagen ſeines gewohnten Gebets; aber ſein Hang zum Geſpraͤch ward nach ſeiner An⸗ dachtsuͤbung dieß Mal nicht wieder ſo rege, wie bei der vorigen Gelegenheit. Im Gegentheil lange ehe Julian ein Auge geſchloſſen hatte, bewies das ſchwere Athemholen von Sir Gottfried Hudſon's Wachbette, daß der Zwerg ſchon in den Armen des Morpheus war.

In der gaͤnzlichen Finſterniß des Zimmers, und mit einem ſehnlichen Wunſche, und zugleich keiner geringen Furcht, der Wieder ehr der geheimnißvollen

Anrede des vorhergehenden Abends, lag Julian lan⸗

ge wach, ohne daß ſeine Gedanken irgend eine Un⸗ terbrechung erlitten, ausgenommen, wann die Glocke des benachbarten Thurms vom heiligen Grabe die Stunde anzeigte. Endlich ſank er in Schlummer; hatte aber, nach ſeiner Meinung, nicht uͤber eine Stunde geſchlafen, als er durch den Ton aufgeweckt wurde, den ſein waches Ohr ſo lange vergebens er⸗ wartet hatte.

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