Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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ter, der auf ein trauriges Abenteuer ausgeht. Mehr als einmal fuhr er aus ſeinem Schlaf empor, ſo lebhaft war der Eindruck dieſer Geſichte auf ſeine Einbildungskraft; und erwachte immer unter der Vorſtellung, daß Jemand an der Seite ſeines Bet⸗ tes ſtaͤnde. Die Kaͤlte ſeiner Knoͤchel, das Gewicht und Klirren der Feſſeln, als er ſich auf ſeinem Wach⸗ bett umwandte, erinnerte ihn bei dieſer Gelegenheit, wo er war, und unter welchen Umſtaͤnden. Alles, was ihm theuer war, jetzt in die aͤußerſte Noth ge⸗ bracht zu ſehen, das fiel ſchwerer auf ſein Herz, als das Eiſen an ſeinen Gliedern; auch konnte er ſich nicht wieder zur Ruhe begeben, ohne ein ſtilles Ge⸗ bet zum Himmel um Schutz zu ſenden. Als er aber ein drittes Mal durch dieſe ſich ſtark aufdraͤn⸗ genden Fantaſieen ans der Ruhe erweckt worden war, machte ſich der Kummer ſeines Gemuͤths durch Sprechen Luft, und er vermochte nicht den faſt ver⸗ zweifelnden Ausruf zu unterdruͤcken:„Gott erbarme ſich unſer!“ „Amen!“ antwortete eine Stimme, ſo ſuͤß und ſanft wie Honigthau, welche klang, als wenn das Wort dicht an der Seite ſeines Bettes waͤre geſpro⸗ chen worden. Die natuͤrliche Vermuthung war, daß Gottfried Hudſon, ſein Ungluͤcksgefaͤhrte, dem Gebete, das