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Um Ein Uhr Nachmittags verſorgte der Schließer, ſeinem Worte getreu, die Gefangenen mit einem ſehr leidlichen Mittagseſſen, und einer Flaſche ſchmackhaf⸗ tem, doch leichtem Claretwein, die, wie der alte Mann, der etwas von einem Bonvivant war, mit Bedauern be⸗ merkte, faſt ſo klein Par, als er ſelbſt. Der Abend ver⸗ ſtrich auch, jedoch nicht ohne fortdauernde Symptome der Redſeligkeit von Seiten Gottfried Hudſon's. Dieſe waren zwar von einem ernſthaftern Charakter, als er bisher gezeigt hatte; denn, als die Flaſche leer war, ſagte er ein langes lateiniſches Gebet her. Aber die religioͤſe Handlung, mit der ee ſich beſchaͤf⸗ tigt hatte, gab blos ſeiner Unterredung eine ernſtere Richtung, als ſeinen vorherigen Thema's von Krieg, Frauenliebe und Hofglanz zukam.
Der kleine Ritter hielt fuͤr's Erſte eine Rede uͤber ſtreitige Punkte der Theologie, und lenkte von dieſem dornigen Pfade auf die nahe und daͤmmerige Gegend des Myſticismus hin. Er ſprach von gehei⸗ men Warnungen— von den Vorherſagungen der truͤbaͤugigen Propheten— von den Beſuchen war⸗ nender Geiſter— von den Roſenkreuzeriſchen Ge⸗ heimniſſen der Cabbala; auter Gegenſtaͤnde, die er mit ſolcher ſcheinbarer Ueberzeugung, ja, mit ſo mancher Berufung auf perſoͤnliche Erfahrung behan⸗ delte, daß man ihn haͤtte fuͤr ein Mitglied der Bruͤ⸗


