ſchmackten und unuͤberlegten Scherzes; doch ach! was blieb mir fuͤr eine Wahl, da die Ehre glelchſam der Athem unſerer Bruſt iſt, und da wir in keinem Verſtande zu leben behaupten koͤnnen, wenn wir uns derſelben berauben laſſen?“
Der Ton des Gefuͤhls, in welchem der zwerg— hafte Held ſeine Geſchichte ſchloß, gab Julian eine beſſere Meinung von ſeinem Herzen, und ſelbſt von ſeinem Verſtande, als er ſich hatte von demjenigen machen koͤnnen, der ſich ruͤhmte, bei einer großen Gelegenheit den Inhalt einer Paſtete ausgemacht zu haben. Er war allerdings nun im Stande, zu vermuthen, daß der kleine Held zu ſolchen Darſtel⸗ lungen und Leiſtungen durch die an ſeine Lage ge⸗ knuͤpfte Nothwendigkeit, durch ſeine eigene Eitelkeit, und durch die ihm von denen, die in handgreiflichen Spaͤßen Vergnuͤgen ſuchten, bewieſene Schmeichelei, verleitet worden war. Das Schickſal des ungluͤckli⸗ chen Crofts eben ſowohl, als verſchiedene Heldentha⸗ ten des kleinen Hudſon, waͤhrend der buͤrgerlichen Kriege, in welchen er wirklich und mit großer Tapferkeit einen Trupp Reiterei anfuͤhrte, machten die meiſten Menſchen vorſichtig, ihn oͤffentlich aufzu⸗ ziehen, und dieß war um ſo weniger noͤthig, da er, wenn man ihn gehen ließ, ſelten ermangelte, ſich von einer ſcherzhaften Seite zu zigen.


