Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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Aber ich danke dem Himmel, ich dachte auch an meine beſchworne Pflicht gegen meine koͤnigliche Ge⸗ bieterin, und war dadurch verbunden und faͤhig zam Widerſtand gegen alle Verſuchung, mich vor der Zeit zu erkennen zu geben. Nichts deſto weniger ging der Herzog— wenn aus Bosheit, ſo mag es ihm der Himmel vergeben— ging ſelbſt mit in die Kuͤche hinunter, und drang ſehr ſcharf bei dem Oberkoch darauf, daß die Paſtete, waͤre es auch nur auf fuͤnf Minuten, erhitzt wuͤrde. Allein der Kuͤchenmeiſter, der von den ſehr unterſchiedenen Abſichten meiner koͤnigli⸗ chen Gebieterin unterrichtet war, widerſetzte ſich hoͤchſt maͤnnlich dieſem Befehl; und ich wurde wohlbehalten auf die koͤnigliche Tafel wieder zuruͤckgebracht.“

„Und zu gehoͤriger Zeit aus Ihrer Gefangen⸗ ſchaft erloͤſt, ohne Zweifel?“ ſagte Peveril.

„Ja, mein Herr, dieſer gluͤckliche, und ich kann ſagen, glorreiche Augenblick kam endlich heran,“ fuhr der Zwerg fort.„Die Oberrinde wurde abge⸗ nommen— ich fuhr empor beim Schall der Trom⸗ pete und des Clarins, gleich der Seele eines Krie⸗ gers, wann der letzte Aufruf erſchallen wird— oder vielmehr(wenn dieſe Vergleichung gar zu kuͤhn waͤre) gleich einem feſt gezauberten Helden, der aus ſeinem bezauberten Zuſtande befreit wird. Damals war es, da ich, mit meinem Schilde am Arm, und

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