29 die Mode mit der weißen Haube aͤnderſt, ich getraue mir zu ſagen, er wird dir nicht uͤber die Kleinigkeit, die du brauchſt, und nicht gewinnen kannſt, ſcheel
ſehen.
„Fort, du niedrige Dirne!“ rief Ellesmere aus, zitternd vor Furcht und Aerger;„und ſchweig den Augenblick ſtill, oder ich will Leute finden, die dir die Haut mit der Hundepeitſche herunterhauen ſollen. Haſt du deines edeln Herrn Brot gegeſſen, um nicht nur ſein Zutrauen zu verrathen, und aus ſeinem
Dienſt zu laufen, ſondern willſt auch hieher kommen,
um als ein Ungluͤcksvogel, wie du biſt, uͤber ſeinen
Fall zu triumphiren?“
„Nein, Ellesmere,“ ſagte Debora, die von der Heftigkrit der Alten etwas uͤberwaͤltigt war;„ich ſage das nicht— blos die Verhaftsbefehle der Par⸗ lamentsleute ſagen es.“
„Ich daͤchte, wir haͤtten genug gehabt mit ihren Verhaftsbefehlen fuͤr immer ſeit dem geſegneten neun und zwanzigſten Mai,“ ſagte die alte Haus⸗ haͤlterin vom Schloß Martindale;„aber das muß ich dir ſagen, gutes Kind, daß ich ſolche Verhafts⸗ befehle mit der Spitze des Schwerts denen, die ſie brachten, in den Hals ſtopfen geſehen habe; und ſo wird es auch hiermit werden, ſo lange noch ein red⸗ licher Mann uͤbrig iſt.“
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