Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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neswegs auf ſo freundſchaftlichem Fuß geweſen, als dieſe Eile, ſie zu beſuchen, wuͤrde vermuthen laſſen. Aber die Jahre hatten Debora vergeſſen und verge⸗ ben gelehrt; oder vielleicht hatte ſie keine ſcheinbare Abhaltung, unter dem Vorwande eines Beſuchs bei der Ellesmere, beilaͤufig zu ſehen, was die Zeit an threm alten Verehrer, dem Foͤrſter, fuͤr Veraͤnderun⸗ gen gemacht haͤtte. Beide Bewohner waren in dem Haͤuschen, als Debora, nachdem ſie ihren Herrn auf ſeiner Verrichtung nach dem Schloſſe gehen ge⸗ ſehen hatte, angethan mit ihrem beſten Kleide, uͤber den Graben, die Steige und den gruͤnen Fußweg ging, um an der Thuͤre zu klopfen, und auf die freundliche Einladung, herein zu kommen, die Klinke aufzudruͤcken. Die Augen der Ellesmere waren ſo bloͤde, daß ſte, ſelbſt mit Huͤlfe der Brille, in der ſtattlichen

und wohlbeleibten Perſon, welche hereintrat, nicht

das ſchmaͤchtige wohlgebildete Maͤdchen wieder er⸗ kannte, die, in Zuverſicht auf ihr gutes Ausſehen und ihre gelaͤufige Zunge, ſie ſo oft durch Unfolg⸗ ſamkeit geaͤrgert hatte; und ihr ehemaliger Liebha⸗ ber, der gefuͤrchtete Lance, nicht bedenkend, daß das ſtarke Vier ſeiner eigenen, ſonſt ſo ſchmaͤchtigen und gewandten Geſtalt Rundung gegeben, und daß Branntwein die Farbe, welche ſonſt ſeine Wangen