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Zweites Kapitel.
Waͤhrend Julian Peveril, von Muͤdigkeit uͤber⸗ mannt und von Beaͤngſtigung ermattet, als ein Ge⸗ fangener in dem Hauſe ſeines Erbfeindes ſchlum⸗ merte, bereitete die Gluͤcksgoͤttin ſeine Befreiung durch einen jener unvermutheten Scherze vor, womit
ſie die Berechnungen und Erwartungen der Menſch⸗
heit gern in Verwirrung bringt; und wie ſie zu ſol⸗
chem Zweck ſeltſame Mittel ergreift, ſo beliebte es
ihr fuͤr den gegenwaͤrtigen Fall keine geringere Per⸗ ſon, als die Gouvernante Debora Debbitch zu ge⸗ brauchen. Angetrieben ohne Zweifel durch die Er⸗ innerung voriger Zeiten, hatte dieſes hoͤchſt kluge
und bedachtſame Frauenzimmer ſich kaum in der
Naͤhe der Scenen ihrer fruͤhern Tage gefunden, als ſie ſich einen Beſuch bei der alten Haushaͤlterin im Schloß Martindale, Ellesmere mit Namen, vor⸗ nahm, welche, lange aus dem wirklichen Dienſt zu⸗ ruͤckgezogen, in dem Foͤrſterhauſe in der Weſtgegend des Gehoͤlzes, nebſt ihrem Neffen Lance Outram, wohnte, und von dem Erſparten ihrer beſſern Tage und einer kleinen, ihr wegen ihres Alters und ihrer
treuen Dienſte vom Ritter Gottfried Peveril ge⸗
waͤhrten, Penſion lebte. Nun waren Ellesmere und Debora ehedem kei⸗


