Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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halten, blos mit thieriſchen Genuͤſſen Zeit zu ver⸗ ſchwenden oder ſich Vergnuͤgen zu machen; und als die Maͤnner ſich den Mund und den Knebelbart ab⸗ wiſchten, bemerkte Julian, daß der Gegenſtand ſeiner Neugierde ein Handtuch vom feinſten Cambrick dazu gebrauchte, was mit der aͤußern Einfachheit, um

nicht zu ſagen, mit der groben Beſchaffenheit ſeines

Ausſehens ziemlich in Widerſpruch ſtand. Er be⸗ diente ſich auch noch verſchiedener groͤßerer Verfeine rungen, die damals nur an vornehmen Tafeln vorkamen; und Julian glaubte an ihm bei jeder Wendung Etwas von Hofmanieren und Hofgebaͤrden unter der ſtrengen und baͤueriſchen Einfalt des von ihm angenommenen Charakters zu entdecken.

Wenn dieß aber wirklich derſelbe Gangleſſe war, mit welchem Julian am verfloſſenen Abend ſich in Geſellſchaft befunden, und welcher ſich der Faͤhigkeit geruͤhmt hatte, jede eben beliebige Rolle zu ſpielen, was konnte die Abſicht ſeiner gegenwaͤrtigen Ver⸗ kleidung ſein? Er war, wenn man ſeinen Worten glauben durfte, ein Mann von einiger Bedeutung, der es wagte, der Gefahr jener Officiere und Bericht⸗

erſtatter Trotz zu bieten, vor welchen damals alle

Staͤnde zitterten; auch wuͤrde er, wie Julian meinte, ſich wahrſcheinlich nicht ohne irgend einen wichtigen