Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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Laune und Verachtung hervor, welcher ein inneres Belaͤcheln der Ernſthaftigkeit ſeines gegenwaͤrtigen Benehmens zu verrathen ſchien.

Julian ſuchte wieder ſein Auge zu fixiren, um ſich zu uͤberzeugen, daß er ſich nicht uͤber die Bedeu⸗ tung dieſes fluͤchtigen Ausdrucks geirrt haͤtte; aber der Fremde gab ihm keine weitere Gelegenheit dazu. Er haͤtte durch den Ton ſeiner Stimme entdeckt werden koͤnnen; aber die beſagte Perſon ſprach we⸗ nig, und nur leiſe, was freilich die Sitte der ganzen Geſellſchaft war, deren Betragen bei Tiſche dem Benehmen der Leidtragenden bei einem Trauermahle glich.

Die Bewirthung ſelbſt war von grober Koſt, aber reichlich; und mußte, nach Julians Meinung, einem, der ſich ſo auf feine Speiſen verſtand, und ſo kritiſch und wiſſenſchaftlich die ſinnreichen Zurichtun⸗ gen ſeines Geſellſchafters Smith zu genießen wußte, als Ganleſſe am vergangenen Abend gezeigt hatte, ziemlich unſchmackhaft vorkommen. Dem zu Folge bemerkte er bei genauer Beobachtung, daß die Spei⸗ ſeo, die er auf ſeinen Teller nahm, unverzehrt liegen blieb, und daß ſeine wirkliche Mahlzeit nur aus einer Rinde Brot und einem Glaſe Wein beſtand. Das Mahl wurde mit der Eile derjenigen be⸗

ſchleunigt, die es fuͤr Schande, wo nicht fuͤr Suͤnde

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