298—
ken Sie an Ihren Vater,— einen Gefangenen— an ſich ſelbſt, gewiſſermaßen einen Fluͤchtling— an Ihr erloſchenes Licht— Ihre verfallene Herrlichkeit — Ihre zertruͤmmerten und verarmten Beſitzungen. Denken Sie, daß die Vorſehung das Schickſal des Peveriliſchen Geſchlechts einem Manne unterworfen hat, den ſie, in ihrem ariſtokratiſchen Stolze, fuͤr einen plebeiſchen Gluͤckspilz hielten. Bedenken Sie
dieß; und wann Sie wieder ſich Ihrer Ahnen ruͤh⸗
men, ſo erinnern Sie ſich, daß, wer den Niedrigen erhebt, auch den Hochmuͤthigen erniedrigen kann.“ „Julian ſah wirklich einen Augenblick mit ſchwel⸗
lendem Herzen auf die ſchwach hervorſchimmernden Thuͤrme ſeines vaͤterlichen Herrenſitzes, auf welche,
mit langen Schatten der Thuͤrme und der Baͤume vermiſcht, das Mondlicht ſiel. Aber indem er trau⸗ rig die Wahrheit von Bridgenorths Bemerkungen anerkannte, fuͤhlte er doch Unwillen uͤber ſeinen un⸗ zeitigen Triumph.„Wenn das Gluͤck dem Ver⸗ dienſte gefolgt waͤre,“ ſagte er,„fo wuͤrden das Schloß Martindale und der Name Peveril ihrem Feinde keine Gelegenheit zu ſeiner eiteln Prahlerei gegeben haben. Aber die, welche hoch auf dem Rade des Gluͤcks geſtanden haben, muͤſſen durch die Folge ſei⸗ ner Umdrehungen leiden. So viel will ich wenigſtens fuͤr meines Vaters Haus ſagen, daß es nicht ungeehrt


