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geduldig unterbrechend;„bei Gott, Frau, du wirſt mich raſend machen. Haſt du ſo lange in dieſer Welt gelebt, und erwarteſt noch Ueberlegung und chriſtliche Liebe von einem alten hungrigen Wolf, wie er? Und wenn er ſie haͤtte, glaubſt du, daß ich oder du, Frau, als meine Gattin, Gegenſtaͤnde fuͤr ſeine chriſtliche Liebe ſind? Julian, mein armer Sohn, es ſchmerzt mich, daß du ungluͤcklich geweſen biſt, weil dein Piſtol nicht beſſer geladen war— aber dein Ruf als Scharſſchuͤtze iſt fuͤr immer ver⸗ loren.“ Dieß heftige Geſpraͤch gieng ſo reiſſend ſchnell von allen Seiten vor ſich, daß Julian, der ſich kaum von der aͤußerſten Beſtuͤrzung erholt hatte, ſich ſo ploͤtzlich in eine Lage der hoͤchſten Noth verſenkt ji finden, keine Zeit zu uͤberlegen hatte, auf welche Art er am wirkſamſten zum Beiſtande ſeiner Eltern verfahren ſollte. Offen mit Bridgenorth zu ſprechen, ſchien die kluͤgſte Maaßregel zu ſein; aber hierzu konnte ſein Stolz ſich ſchwerlich herablaſſen; doch that er ſich Gewalt an, mit der ihm noch moͤglichen Gelaſſenheit zu ſagen!„Herr Bridgenorth, da Sie⸗ als eine obrigkeitliche Perſon handeln, ſo verlange ich, nach den Geſetzen Englands behandelt zu wer⸗ den; und begehre zu wiſſen, weſſen wir angeklagt, und auf weſſen Befehl wir feſtgenommen ſind?.


