Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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„So leben Sie denn wohl, Ritter Julian von dem Gipfel— das moͤge bald geſchehen,“ ſprach der Fremde, indem er ſeine bisher nachlaͤſſig an den Zaum des Pferdes gelegte Hand zuruͤckzog.

„Was meinen Sie mit dieſem Ausdruck?“ ſagte Julian;„und warum geben Sie mir einen ſolchen Titel?“ 1—

Der Fremde laͤchelte, und antwortete blos: „Hier hat unſere Verhandlung ein Ende. Der Weg liegt vor Ihnen. Sie werden ihn laͤnger und rauher finden, als den, welchen ich Sie haͤtte fuͤhren wollen.“.

Mit dieſen Worten wandte Ganleſſe den Ruͤcken, und ging auf das Haus zu. Auf der Schwelle kehrte er ſich noch einmal um, und als er ſah, daß Peveril ſich noch nicht von der Stelle bewegt hatte, laͤchelte er wieder und winkte ihm; aber Julian, der durch dieſes Zeichen zur Beſinnung kam, ſpornte ſein Pferd, und ſetzte ſeine Reiſe fort.

Es waͤhrte nicht lange, als ihn ſeine Ortkenntniß hinſichtlich der Gegend in Stand ſetzte, die Straße nach Martindale zu gewinnen, von welcher er am vorigen Abend um zwei Meilen abgekommen war. Aber die Straßen oder vielmehr die Pfade dieſer wilden Ge⸗ gend, die von ihrem einheimiſchen Dichter Cotton ſo ſehr beſpoͤttelt worden iſt, waren an manchen Orten ſo

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