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„Wahrhaftig, Vater, wahrhaftig,“ ſagte Alexie, betroffen uͤber den vermeinten Sinn dieſer Worte, „Julian verdient eben ſo wenig Vorwuͤrfe, als ich! Es war Zufall, es war Ohngefaͤhr, was uns hier zu⸗ ſammenbrachte.“ Dann eilte ſie aber ploͤtzlich auf
ihren Vater zu, umſchloß ihn mit den Armen, und
ſprach:„O thue ihm kein Unrecht— er hatte keine ſchlechten Abſichten gegen mich! Vater, du warſt immer ein vernuͤnftiger, und frommer, friedlicher Mann.“—
„Und warum ſollt' ich es jetzt nicht auch ſein, Alexie?! ſagte Bridgenorth, indem er ſeine Tochter vom Boden aufhob, wo ſie in der Innigkeit ihres Flehens faſt niedergeſunken war.„Weißt du Et⸗ was, Maͤdchen, was meinen Zorn gegen dieſen jun⸗ gen Mann mehr entflammen muͤßte, als Vernunſt oder Religion denſelben bezaͤhmen koͤnnte? Geh,, geh' auf dein Zimmer. Beruhige deine eignen Lei⸗ denſchaften— lerne dieſe beherrſchen, und uͤberlaff es mir, mit dieſem hartnaͤckigen jungen Mann mich zu beſprechen.“
Alexie ſtand auf, und begab ſich mit niederge⸗ ſenkten Augen langſam aus dem Zimmer. Julian folgte mit ſeinen Blicken ihren Schritten, bis das letzte Wallen ihres Gewandes an der Thuͤre ſichtbar war. Dann richtete er ſeine Augen auf Major Brid⸗


