von Zeit zu Zeit durch meine Tante Chriſtian; aber ſeine Adreſſe iſt mir gaͤnzlich unbekannt.“
„Nun, beim Himmel,“ antwortete Julian,„ſo will ich ſeine Ankunft auf dieſer Inſel und in dieſem Hauſe abwarten; und ehe er dich in ſeine Arme ge⸗ ſchloſſen hat, ſoll er mir uͤber den Gegenſtand meines Geſuchs Antwort geben.“
„So verlangen Sie dieſe Antwort jetzt!“— rief eine Stimme außerhalb der Thuͤre, welche zu gleicher Zeit langſam ſich oͤffnete.„Verlangen Sie dieſe Antwort jetzt; denn hier ſteht Ralph Bridge⸗ north.“
Indem er ſo ſprach, trat er mit ſeinem gewohnten kangſamen und ruhigen Schritte ins Zimmer,—
nahm ſeinen niedergekraͤmpten und thurmfoͤrmigen
Hut ab, und betrachtete abwechſelnd ſeine Tochter und Julian Peveril mit einem feſten und durchdrin⸗ genden Blick.
„Vater!“ ſagte Alexie, durch ſeine ploͤtzliche Er⸗ ſcheinung unter einem ſolchen Verhaͤltniß hoͤchſt uͤber⸗ raſcht und uͤberdieß erſchreckt,—„Vater, ich verdiene keinen Vorwurf.“
„Davon bald, Alexie,“ ſagte Bridgenorth;„indeß begieb dich auf dein Zimmer.— Ich habe dieſem jungen Mann Etwas zu ſagen, was deine Gegenwart nicht vertragen wird.“—


