liche dunkelbraune Haar verbarg, der ſchmale Kra⸗ gen und die langen Aermel, wuͤrden einer weniger reizenden Geſtalt, als die der Alexie Bridgenorth war, ſehr zum Nachtheil gereicht haben; aber ein vorzuͤglicher Wuchs, wiewol die Umriſſe bis jetzt noch nicht zum Ausdruck vollkommener weiblicher Schoͤn⸗ heit genug abgeruͤndet waren, vermochte ſelbſt dieſe unpaſſende Tracht zu unterſtuͤtzen und ihr Anmuth zu leihen. Ihre holde und zarte Geſichtsbildung, mit hellbraunen Augen und einer alabaſterweißen Stirne, hatte jedoch weniger regelmaͤßige Schoͤnheit, als ihr Wuchs, und wuͤrde noch manche gegruͤndete Ausſtellung erlaubt haben. Allein es war ein Geiſt und Leben in ihrer Munterkeit, und eine Tiefe des Gefuͤhls in ihrem Ernſte, wodurch Alexie im um⸗ gange mit den ſehr wenigen Perſonen, zu dee nen ſie ſich geſellte, ſo bezaubernd in ihren Ma⸗ nieren und Aeußerungen—, es ſei durch Spra⸗ che oder Benehmen,— ſo einnehmend auch in der Einfalt und Reinheit ihres Sinnes ward, daß wol blendendere Schoͤnheiten in ihrer Geſellſchaft uͤberſehen werden konnten. Es war daher kein Wun⸗ der, daß ein feuriger Charakter, wie Julians, ſowohl dieſer Reize, als des Verborgenen und Geheimniß⸗ vollen ſeines Umgangs mit Alaxien wegen, die Ab⸗
geſchiedenheit Blackforts allen andern Orten vorzog,
—


