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„Es iſt gut,“ ſagte die ernſthafte alte Dame; „mein Bruder Bridgenorth hat Ihnen erlaubt, eine Herodias aus Alexien zu machen, und ihr das Tan⸗ zen zu lehren. Sie haben ihr nur noch einen Le, bensgefaͤhrten auszuſuchen; ich will und werde mich mit dieſen Sachen nicht weiter bemengen und be⸗ faſſen.“
In der That hatte der Triumph der Gouver⸗ nante Deborah, oder vielmehr der Mutter Natur, bei dieſer Gelegenheit, mehr bedeutende Wirkungen,
als die erſtere zu hoffen gewagt hatte; denn Madame
Chriſtian nahm zwar mit aller Formalitaͤt die in al⸗ ler Formalitaͤt abgelegten Beſuche der Gouvernante
und ihres weiblichen Zoͤglings an, ſchien aber durch
den Ausgang ihrer Vorſtellungen uͤber das Verbre⸗
chen der Nichte, nach einer Stockfiedel zu tanzen, ſo verdrießlich gemacht, daß ſie alle Einmiſchung in
ihre Angelegenheiten aufzugeben ſchien, und der
Deborah und der Alexie ſowohl Erziehung, als Haus⸗
haltung,(womit ſie ſich bisher ſehr befaßt hatte) ganz nach ihrem eigenen Belieben uͤberließ.
In dieſem unabhaͤngigen Zuſtande, worin ſie nun lebten, war es, als Julian zum erſten Mal ihre Wohnung beſuchte; und er wurde um ſo mehr durch Deborah dazu aufgemuntert, weil ſie ihn fuͤr einen der letzten in der Welt hielt, mit welchem Madame
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