Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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Freundſchaft, Deborah, blos Freundſchaft kalte und ruhige Erinnerung an Jemand, der, mit Ihrer guͤtigen Erlaubniß, ſich in Ihre Einſam⸗ keit dann und wann mit Neuigkeiten von der leben⸗ digen aͤußern Welt einſchlich. Einmal, freilich, glaubt ich aber es iſt Alles vorbei Lebe wohl.

So ſprach er, bedeckte ſein Geſicht mit einer Hand, und ſtreckte die andre aus, um der Deborah Debbitch ein Lebewohl zu ſagen, deren gutes Herz dem Anblick ſeiner Betruͤbniß nicht mehr zu wider⸗ ſtehen vermochte.

Nun, nur nicht ſo eilig, rief ſie;ich will wieder herauf gehen, und ihr ſagen, wie es mit Ihnen ſteht, und ſie herunter bringen, wenn es in der Macht eines Weibes iſt.

Und mit dieſen Worten verließ ſie das zunna⸗ und lief die Treppe hinauf. IJulian Peveril durchſchritt indeſſen das in großer Bewegung, und erwartete den Erfolg von Deborah's Vermittlung; und ſie blieb lange genug außen, um ihm Zeit zu laſſen, in einem kurzen Ruͤckblick die Umſtaͤnde zu erwaͤgen, die ihn in ſeine jetzige Lage gefuͤhrt hatten.