Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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Macht haͤlt, findet ſie Vergnuͤgen daran. Ich wer⸗

de mich nicht darein miſchen, wofern ſie nicht wieder zeinen hohen Gerichtshof haͤlt.— Ich kann meinem Bruder, Koͤnig Karl, keine andre Geldſtrafe be⸗ zahlt verſchaffen— doch ich vergeſſe— dieß iſt ein ſchmerzhafter Punkt fuͤr Sie.“

„Fuͤr die Graͤfin wenigſtens,“ erwiederte Ju⸗ lian;„und mich wundert, wie Sie davon Aprechen. koͤnnen.“

„O ich haͤge keine Tuͤcke gegen das Andenken des armen Mannes, ſo wenig, als Sie ſelbſt, allein ich habe nicht dieſelben Gruͤnde, es in Ehren zu halten,“ ſagte der Graf von Derby;„und doch habe ich auch einige Ehrfurcht fuͤr daſſelbe— ich erinnere mich, wie man ihn hinaus zum Tode brachte— es war der erſte Feiertag, den ich je in meinem Leben hatte, und ich wuͤnſche herzlich, er waͤre es auf irgend ei⸗ nen andern Anlaß geweſen.“

„Lieber hoͤrt' ich Sie von etwas Anderm he chen, lieber Graf,“ ſagte Julian.

„Ei, ſo geht's,“ antwortete der Graf;„ſobald 3 ich von Etwas rede, das Ihren Muth aufregt, und

Ihr Blut erwaͤrmt, welches ſo kalt ſließt, wie bei ei⸗ nem Meermanne(um ein Gleichniß dieſer gluͤckli⸗ chen Inſel zu gebrauchen),— ei ſtill! dann zwin⸗ gen Sie mich, von etwas Anderm zu ſprechen.—

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