aus:„Der Himmel ſteh' uns bei, wenn es nicht meine gnaͤdige Frau iſt!“ Und Lady Peveril erkannte in demſelben Augenblick einen ihrer Dienſtboten. Ihr Mann ritt ſogleich drauf heran, und ſagte: „Ha! wie geht's, meine Margrete? Was machſt Du ſo weit vom Hauſe, und noch ſo ſpaͤt?“
Lady Peveril erwaͤhnte ihren Beſuch in der Bauerhuͤtte, hielt es aber nicht fuͤr noͤthig, Etwas davon zu ſagen, daß ſie Major Bridgenorth geſehen; vielleicht aus Furcht, dieſer Vorfall moͤchte ihrem Manne nicht angenehm ſeyn.
„Menſchenliebe iſt eine gute und ſchoͤne Sache“, antwortete der Ritter;„aber ich muß dir ſagen, Frau, du thuſt unrecht, wie ein Quackſalber auf dem Lande umher zu wandern, um ein altes Weib, das einen Anfall von Kolik hat, zu beſuchen, beſon⸗ ders um dieſe Zeit der Nacht, und wann das Land ſo unſicher iſt.“ 3 1 1 „Das hoͤr ich mit Bedauern,“ antwortete die Lady;„das iſt mir ganz etwas Neues.“
„Neues?“ erwiederte ihr Mann.„Ei, da iſt ein neues Complott unter den Puritanern ausgebro⸗ chen, ſchlimmer als das von Venner, und von ge⸗ waltigem Umfange. Und wer ſteckt tiefer drin, als unſer alter Nachbar Bridgenorth? Ihm wird uͤberall nachgeforſcht; und wenn er gefunden wird, ich be⸗


