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ruͤhmen kann. Dieß ſind laufende Geruͤchte; ſind ſie wahr?“
„Ich mache Ihnen keine warwtf daruͤber, Herr Bridgenorth, daß Sie uͤber meine Couſine von Derby ſo hart urtheilen“, ſagte Lady Peveril;„auch will ich die raſche That, deren ſie ſich ſchuldig machte, ganz und gar nicht in Schutz nehmen. Nichts deſto weniger, iſt es meines Mannes und meine eigne Meinung, daß Julian in ihrer Wohnung in den Stu⸗ dien und Geſchicklichkeiten, die ſeinem Range gebuͤh⸗ ren, zugleich mit dem jungen Grafen Derby unter⸗ wieſen und gebildet werden moͤge.“
„Unter dem Fluche Gottes, und dem Segen des Papſtes von Rom“, ſagte Bridgenorth.„Sie, Lady, ſo ſcharfſichtig in Dingen irdiſcher Klugheit, ſind ſo blind gegen den Rieſenſchritt, mit welchem ſich Rom bewegt, dieſes Land wieder zu gewinnen, einſt den reichſten Edelſtein in ſeiner angemaßten Tiara? Die Alten werden durch Gold verfuͤhrt— die Jugend wird es durch Vergnuͤgen— der Schwache durch Schmeichelei— der Feige durch Furcht— und der Muthige durch Ehrgeiz. Tauſend Lockun⸗ gen fuͤr jeden Geſchmack, und jede Lonkſieiſe d ver⸗ birgt denſelben toͤdtlichen Haken.“
„Ich weiß wohl, Herr Bridgenoelh,“ ſagte die Lady,„daß meine Verwandte katholiſch iſt; aber ihr


