8
4
43
in Ihrem Geſpraͤch herum zu ſchweifen,“ ſagte Chri⸗
ſtian,„ſo kennen Sie meine alte Gabe der Geduld.
— Ich kann warten, bis es Ihnen beliebt, ernſt⸗ hafter zu ſprechen.“
„Ernſthafter!“ ſagte der Herzog—„Warum nicht?— Ich warte nur darauf, zu erfahren, worin Ihr ernſthaftes Anliegen beſteht.“
„Mit einem Wort, gnaͤdiger Herr, aus der Ver⸗ weigerung Chiffinch's mich zu ſehen, und aus einigen vergeblichen Anmeldungen, die ich im Hauſe Ihrer Durchlaucht gemacht habe, fuͤrcht ich, daß entweder unſer Plan mißlungen iſt, oder daß eine gewiſſe Ab⸗ ſicht ſtatt findet, mich von der fernern Betreibung der Sache auszuſchließen.“ Chriſtian ſprach dieſe Worte mit beſonderm Nachdruck.
„Das waͤre nicht weniger Thorheit, als Verraͤ⸗ therei,“ erwiederte der Herzog,„von der Beute den Ingenieur ſelbſt, der den Angriff leitete, auszu⸗ ſchließen. Aber hoͤren Sie, Chriſtian,— es iſt mir leid, Ihnen ſchlimme Neuigkeiten ohne Vorbereitung zu erzaͤhlen; da Sie aber darauf beſtehen, auch das Schlimmſte wiſſen zu wollen, und ſich nicht ſchaͤmen, Ihre beſten Freunde in Verdacht zu ziehen, ſo muß es heraus— Ihre Nichte verließ Chiffinch's Haus am vorgeſtrigen Morgen.“
Chriſtian wankte, als wenn er einen ſtarken


