Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
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verſprochen, die Macht zu unterſtuͤtzen, die Sie ſo oft zu zerſtoͤren gedroht haben,“ ſprach Jerningham.

„Ja, Jerningham; mir war es eben ſo vor⸗ theilhaft, als ſie ſich in meiner Gewalt zu bekennen ſchien, und meine Gnade anrief.— Und bemerke wohl, es iſt mir ganz gleich, auf welcher Leiter ich des Koͤnigs Kabinet ſteige. Die der Portsmouth iſt bereits feſt geſtellt— beſſer, auf ihr hinauf zu ſteigen, als ſie umzuſtoßen, um eine andere anzule⸗ gen.— Ich haſſe alle unnoͤthige Muͤhe.“

„und Chriſtian?“ ſagte Jerningham.

„Mag als ein eingebildeter Eſel zum Teufel ge⸗ hen. Eine Luſt an dieſem Gewirre der Intrigue iſt, mich an dieſem Buben zu raͤchen, der ſich fuͤr ſo un⸗ entbehrlich hielt, daß er beim Himmel ſich in meine Vertraulichkeit eindraͤngte, und mir Lehren gab, wie einem Schulknaben. Der Henker hole das kaltbluͤ⸗ tige heuchleriſche Ungeziefer! Wenn er murrt, ſo will ich ſeine Naſe ſo weit aufſchlitzen laſſen, wie Coventry's.— Hoͤre, iſt der Oberſt gekommen?“

„Ich erwarte ihn alle Augenblicke, Ihre Durch⸗ luucht.“. „Schicke ihn herauf, wann er ankommt,“ ſagte der Herzog.„Was ſtehſt du da, und ſiehſt mich an? Was willſt du von mir?“